MPU - Medizinisch psychologische Untersuchung

MPU - Beratung! Soforthilfe!

MPU – Ablauf der Beratung auf die MPU

  • 1. – Nach einem ersten Kontakt – telefonisch oder persönlich bei uns in der Beratungsstelle – nehmen wir zunächst Ihre Daten auf. Dazu gehören: Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefon, Gründe für die Entziehung der Fahrerlaubnis/Aufforderung zur MPU.
  • 2. Bei dieser Gelegenheit nehmen wir auch alle Schreiben, früheren Gutachten, medizinischen Befunde entgegen, die mit Ihrer Fahrerlaubnis zu tun haben.
  • 3. Fehlen Informationen, dann können wir diese – mit einer Vollmacht von Ihnen – bei der zuständigen Führerscheinstelle einholen.
  • 4. Liegen uns ausreichend Informationen vor, dann folgt eine fachkundige Prüfung und Auswertung Ihres Falls.
  • 5. Anschließend informieren wir Sie über die weitere Vorgehensweise, die voraussichtliche Dauer der Beratung und wann der Termin für die MPU ungefähr stattfinden wird.
  • 6. Im Falle einer MPU Drogen- oder Alkoholproblematik legen wir die Dauer der erforderlichen Abstinenz fest. Außerdem erfolgt eine Zuweisung an eine anerkannte Stelle, die mit der Durchführung des Abstinenzprogramms beauftragt wird, falls Sie keine Abstinenzbelege mitbringen.
  • 7. Falls Ihr Führerschein entzogen wurde, weil Sie acht Punkte erreicht haben, ist zu beachten, dass die Sperre des Führerscheins vor der Wiedererteilung sechs Monate beträgt. Ein Antrag kann frühestens drei Monate vor Ablauf der Sperre gestellt werden.
  • MPU Fachwissen 100%
  • MPU Bestandsquote 90%
  • MPU Beratungsgeschick 100%
  • Kaffeeverbrauch 85%
  • Location 100%

Standort Hannover
BfK – Beratungsstelle für Kraftfahreignung

Fernroder Str. 9
30161 Hannover

Tel.: 0511/ 646 801 42
Fax: 0511/ 646 801 43

Ihre Fragen an uns

5 + 3 =

Ihre Fahrerlaubnis wurde entzogen und Sie wurden zur MPU aufgefordert? Das sollten Sie sehr ernst nehmen. Was jetzt zählt, ist die Wahl des richtigen Beraters. Denn Sie wollen sicherlich möglichst schnell und zuverlässig Ihr verlorenes Stück Freiheit und Unabhängigkeit zurückgewinnen – Ihren Führerschein!

 

MPU – Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung

Die MPU wird im Volksmund oft als „Idiotentest“ bezeichnet. Hier in der Bundesrepublik Deutschland findet sich ihr Ursprung in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals war die Bezeichnung auch gar nicht so abwegig, denn zur MPU musste, wer dreimal die Fahrerlaubnisprüfung nicht bestanden hatte und dennoch eine Fahrerlaubnis begehrte.

Später in den siebziger Jahren, nachdem Verkehrsunfälle mit Toten auf ca. 20.000 pro Jahr angestiegen waren, musste zur MPU, wer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr auffällig war oder häufig andere Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr begangen hatte. Grundsätzlich ist dies bis heute so geblieben.

Das Ergebnis einer MPU wird im medizinisch-psychologischen Gutachten (mpG) festgehalten und begründet. Das Gutachten dient der Fahrerlaubnisbehörde als Grundlage für die Entscheidung, ob der Bewerber um eine Fahrerlaubnis über die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs verfügt und ihm somit eine Fahrerlaubnis erteilt werden darf.

Die noch heute weit verbreitete Bezeichnung „Idiotentest“ hat den unangenehmen Nebeneffekt, dass Betroffene, für die ein positives MPU-Ergebnis Voraussetzung für die Erteilung einer Fahrerlaubnis ist, oftmals Scham und ein negatives Selbstbild entwickeln.

Richtig ist, dass jede Person, die eine Fahrerlaubnis erst nach Vorlage eines positiven medizinisch-psychologischen Gutachtens erhalten kann, zuvor Anlass zu Zweifel an ihre Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen gegeben hat.

Richtig ist es auch, dass oftmals unangemessene Einstellungen zum Straßenverkehr und unpassende Strategien, mit den Problemen des Lebens umzugehen, zu den Auffälligkeiten und der Entziehung der Fahrerlaubnis geführt haben.

Falsch ist es jedoch, sich deswegen als Idiot zu bezeichnen.

Bei der Vorbereitung und während der MPU geht es im Wesentlichen um die eigene, richtige Einschätzung, ggf. um Problembewältigung und eine angemessene Einstellung zum Straßenverkehr.

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